Biomechanik

 

 

Biomechanik

 

"Die Biomechanik des Sports ist die wissenschaftliche Disziplin, die die sportliche Bewegung unter Verwendung von Begriffen, Methoden und Gesetzmäßigkeiten der Mechanik beschreibt und erklärt." (Ballreich 1996)

In der Biomechanik versucht man physikalische Prinzipien auf den menschlichen Körper umzulegen und dadurch eine Optimierung der sportlichen Technik zu erreichen. Auch in der Materialforschung findet die Biomechanik ihre Anwendung. Es kann z.B. bestimmt werden wie viel Bewegungsfreiheit ein Fuß in einem Skischuh hat, was maßgeblich Bedeutung für die Kraftübertragung vom Bein auf den Ski hat.

Prizinzipien der Biomechanik kommen aber auch in Videoanalysen zum Einsatz. Es werden zuerst die zu untersuchenden Gelenkspunkte markiert, dann wird der Sportler/In mit einer Kamera aufgenommen. Mit Hilfe einer vorher bestimmten Rasterung kann dann die zeitliche Abfolge und die Bewegung im Raum genau bestimmt werden.

Weiters können auch Winkelverhältnisse der Gelenke und mit Drucksensoren und Vibrationssensoren Belastungen und Druckverhältnisse gemessen werden. Dadurch kann bei einem Slalomfahrer bestimmt werden, ob er z.B. mit beiden Beinen gleich viel Druck auf den Boden bringen kann.

Eine weitere Anwendung der Biomechanik ist die Elektromyographie (EMG). Mit ihrer Hilfe kann die Kontraktionsaktivität eines Muskels gemessen werden. Dies kann zum Einsatz kommen, um die Effektivität einer Übung zu untersuchen.


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